Die Tücken der Kommunikation legen den
Grundstein zur Raumstation Babylon 5: Die Außerirdischen vom Planeten
Minbar waren eigentlich in friedlicher Absicht auf die Erde gekommen. Wie
es bei ihnen Tradition ist, wollten sie den Menschen nur ihre Waffen
zeigen, was diese falsch verstanden und angriffen. Ein äußerst
zerstörerischer Krieg bricht an, der durch mehr Miteinanderreden leicht zu
vermeiden gewesen wäre.
Zu diesem Zweck wird die Raumstation
Babylon 5 als ein neutraler Ort gegründet, an dem Vertreter aller fünf
Sonnensysteme des fiktiven Universums miteinander leben. Jeffrey Sinclair
(Michael O’Hare) ist der Botschafter für die Erde und im Jahr 2258
gleichzeitig Commander der Raumstation. Doch trotz aller diplomatischen
Bemühungen kommt es immer wieder zu Kriegen zwischen den verschiedenen
Völkern…
Die US-amerikanische Serie von Joseph
Michael Straczynski wurde von 1993-98 produziert und war von vornherein
auf einen Handlungsbogen von fünf Jahren, die fünf Staffeln entsprechen,
angelegt. In Deutschland war sie 1995 erstmals zu sehen. Die
Science-Fiction-Serie verwendete fast durchgehend Computer-Grafiken für
die Spezialeffekte, was für die damalige Zeit einmalig war. Auch hebt sich
die Serie von den anderen ihrer Art ab, da die Charaktere nicht schwarz
oder weiß gezeichnet werden, es gibt ein Dazwischen, was zum Nachdenken
über das Thema Toleranz anregt. Leichte Kost ist Babylon 5 nicht,
doch genau das trägt zum Erfolg und zur Beliebtheit der Produktion bei.