Seit mittlerweile 13 Jahren wird in den Vereinigten Staaten die
vielleicht bekannteste und erfolgreichste Ärzteserie aller Zeiten
produziert, das beispiellose „Emergency Room“, das von Fans oft einfach
als „ER“ bezeichnet wird. Inzwischen gibt es 14 Staffeln und mehr als 300
rund 42-minütige Episoden der revolutionären Krankenhausserie, die mit
einem Golden Globe und sagenhaften 22 Emmys ausgezeichnet wurde und
ursprünglich auf einem Drehbuch des Erfolgsautors Michael Crichton
basiert. „Emergency Room“ unterscheidet sich von anderen Ärzteserien dabei
einerseits durch die komplexen Handlungsstränge und die große
Vielschichtigkeit, zum anderen aber auch aufgrund der großen
Authentizität, der realistischen technisch-medizinischen Ausstattung, der
korrekten Darstellung medizinischer Notfallprozeduren und der innovativen
Kameraarbeit. Die temporeichen Geschichten werden dabei ausgesprochen
humorvoll erzählt, richten das Augenmerk aber auch auf die
Einzelschicksale der Protagonisten und zeigt alle Seiten ihrer
anspruchsvollen Arbeit in der Notaufnahme.
„Emergency Room“ spielt in einem fiktiven Krankenhaus in Chicago und
dreht sich gleichermaßen um die aktuellen Fälle in der Notaufnahme, als
auch um private Probleme der Ärzte und des Pflegepersonals. Im Gegensatz
zu vielen anderen Ärzteserien sind die Protagonisten dabei keine
„Halbgötter in Weiß“, sondern mit normalen menschlichen Schwächen
ausgestattet, bisweilen übermüdet und oft in ethische und moralische
Konflikte verwickelt, die in anderen Krankenhausserien ausgeblendet
werden.
Die Serie war außerdem das Karrieresprungbrett für den bekannten
Hollywood-Schauspieler George Clooney, der in den ersten sechs Staffeln
als Dr. Douglas Ross“ zu sehen ist und eines der Aushängeschilder von „Emergency
Room“ wurde.