Hauptsächlich vom japanischen Spielzeughersteller Bandai, der
mittlerweile als Namco Bandai auch den Videospielmarkt erobert hat, wurde
die Multimediareihe „.hack“ erfunden, die sich auf verschiedene
Videospiele, Romane, Mangas und Animes erstreckt, die thematisch in
Verbindung stehen und eine fiktive Zukunft behandeln, die von einem
totalen Systemausfall aller Computer der Erde geprägt ist, der 2005 durch
den fatalen Computervirus „Pluto’s Kiss“ ausgelöst wurde. Die Computerwelt
wird anschließend vom Betriebssystem ALTIMIT OS dominiert, das von der
CyberConnect Corporation stammt und als einziges Computerprogram stabil
funktioniert. Die „.hack“- Reihe dreht sich hauptsächlich um eine
virtuelle Community namens „The World“, die viele Millionen Mitglieder
zählt und deren Leben maßgeblich beeinflusst.
Basierend auf diesen Ideen entstand die 25-teilige Anime-Reihe „.hack//SIGN“,
deren Handlung zwei Jahre nach dem Totalausfall einsetzt und in der
virtuellen Welt von „The World“ spielt. Hauptfigur ist der Charakter
Tsukasa, der eines Tages in dem fiktiven Spiel erwacht, sich an nichts
erinnern kann und die Welt als real wahrnimmt. So verfügt er
beispielsweise über Schmerzempfinden und kann Gerüche wahrnehmen, ebenso
wie Wärme und Kälte. Außerdem verfügt er über besondere Fähigkeiten, muss
allerdings feststellen, dass er „The World“ nicht verlassen kann. Schnell
bemerken die Überwacher des Spiels, die sogenannten „Roten Ritter“, dass
ein ungewöhnlicher Spieler in „The World“ zugange ist und als ein Mensch
in der realen Welt durch Tsukasas Handeln versehentlich verletzt wird,
muss er es mit allerhand Monstern aufnehmen, die ihn aus dem Spiel
verdammen wollen – was allerdings seinen sicheren Tod bedeuten würde.
Glücklicherweise findet Tsukasa auch Freunde, die ihn bei seinem Kampf
gegen das Böse und der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel, der
eine Erklärung für seinen Zustand liefern könnte, unterstützen.