TV-Serien: Taken - Entführt
Im Jahr 2002
produzierte der weltbekannte Hollywood-Regisseur Steven Spielberg die
Miniserie „Taken – Entführt“, die ein ausgesprochen interessantes Projekt
darstellte. Die Serie erstreckt sich auf zehn Spielfilme von jeweils etwa
88 Minuten Länge und war erstmals ab Dezember 2002 im US-amerikanischen
Fernsehen zu sehen. Basierend auf einer Idee von Leslie Bohem war „Taken“
mit Schauspielgrößen wie Dakota Fanning, Desmond Harrington, Joel Gretsch
und Matt Frewer sehr hochwertig besetzt und so konnte die Dramaserie sechs
Emmy-Nominierungen verzeichnen, wobei der Emmy in der Kategorie „Beste
Miniserie“ sogar gewonnen wurde. Außerdem erhielt die Reihe einen Golden
Satellite Award und eine Nominierung für einen Golden Globe. Spielberg
engagierte für jede der zehn Episoden einen anderen Regisseur und scharte
ein großes Team von Effektspezialisten um sich, um seine Vorstellungen
angemessen in die Tat umzusetzen. Folgerichtig beliefen sich die
Produktionskosten dann auch auf rund 40 Millionen US-Dollar. Nach
Deutschland schaffte es die Serie ab November 2003, wo sie zunächst auf
dem Pay TV-Sender Premiere ausgestrahlt wurde. Ab Juni 2005 übernahm dann
Pro Sieben die Serie und konnte ansehnliche Quoten verzeichnen.
Inhaltlich dreht sich
die Serie um drei US-amerikanische Familien, die seit mittlerweile vier
Generationen mit einem großen Geheimnis leben: seit dem zweiten Weltkrieg
haben sie Kontakt zu außerirdischen Wesen, sodass die Serie verschiedene
Mythen bezüglich Entführungen durch Aliens und Infiltration durch
Außerirdische thematisiert. Die einzelnen Episoden drehen sich dabei
jeweils um unterschiedliche Familienmitglieder und spielen zu
verschiedenen Zeiten, beginnend mit dem Jahr 1944. So wird in der ersten
Episode auch der sagenumwobene UFO-Absturz von Roswell thematisiert.
„Taken – Entführt“
ist inzwischen vollständig auf DVD erschienen und als 6er-DVD-Box
erhältlich. Die ersten fünf DVDs enthalten dabei jeweils zwei Episoden,
die sechste ein 43-minütiges Making-of.
DVD: